07.-09.01.2020
Nach dem wunderschönen Byron Bay stand für uns Surfers Paradise auf der Liste – ich war aufgrund der Bilder die ich bereits gesehen hatte sehr gespannt auf diesen vielfältigen Ort.

Mit dem Greyhound Bus an der Busstation angekommen, erwartete uns die erste positive Überraschung: Unser Hostel, das „BUNK Hostel“, war nur genaue 30m entfernt, worüber sich unser Rücken bei den unmenschlich schweren Bagpacks sehr freute. Im Hostel angekommen, konnten wir leider noch nicht direkt einchecken, sondern haben dann unsere Sachen in dem „Luggage Room“ gelassen, um erstmal für einige Stunden am Hostelpool zu entspannen: Es tat wirklich gut, sich einfach in die Sonne auf die Liegen zu legen, die Augen zuzumachen und in meinem Fall, einfach nur stundenlang mit meinem Kindle zu lesen.

Nach unserer Poolsession ist dann auch schon direkt aufgefallen, dass wir alle nochmal um einiges brauner geworden sind, unglaublich wie schnell das hier geht! Anschließend waren wir dann schnell einkaufen, und haben uns Nudeln mit leckerer Käse- und Tomatensoße gekocht: Eine typische Bagpackermahlzeit eben. Dann konnten wir auch endlich einchecken, und nachdem wir unsere Sachen abgeladen hatten, ging es an den Strand. Das Wetter spielte leider nicht mehr komplett mit, da sich nun ein paar Wolken zusammenzogen, aber wir haben es trotzdem genossen, diese oft fotografierte Kulisse mal mit eigenen Augen gesehen zu haben: Den endlosen Strand, mit den sich dahinter direkt anschließenden, unzähligen Hochhäusern, die dem Stadtbild einen richtigen Miami-Touch gaben.


Eigentlich hatten wir noch überlegt, auf den Aussichtstower zu gehen, jedoch waren wir nicht sicher, ob sich die Aussicht bei den ganzen Wolken lohnen würden, und ließen es fast alle bleiben. Im Hostel saßen wir dann noch eine kleine Ewigkeit an einem der gemütlichen Tische neben der Poolarea, haben im Schein der kleinen hängenden Glühbirnen gequatscht und gegessen, ein sehr entspannter schöner Abend. Im Nachhinein bin ich mir nicht so sicher, ob mir ein Tag in Surfers Paradise jetzt gereicht hat oder ob ich noch länger hätte bleiben wollen, denn ganz schön war es dann doch. Am nächsten Tag ging es dann für uns nach „Brissie“/Brisbane, unserem dritten Stopp auf dem Eastcoasttrip. Im Vorraus hatten wir bereits von einigen gesagt bekommen, dass man in Brisbane nichts machen könne, und dass es eine eher uninteressante Stadt sei, doch schnell ließen wir uns dann vom Gegenteil überzeugen. Das Wetter spielte wieder mit und schenkte uns einen klaren, blauen Himmel und schöne Temperaturen.

Wir machten uns nach dem Einchecken schnell auf den Weg in die Stadt, um uns auch erstmal eine Kleinigkeit zu Essen zu holen. Anschließend ging es zum bekannten „Brisbane-Sign“, wo dann natürlich ein paar coole Bilder gemacht wurden.


Direkt in der Nähe befand sich dann die „South Bank Lagoon“, eine große künstliche Schwimmlagune direkt am Fluss, der sich durch Brisbane zieht, und eher an ein kleines (aber auch relativ volles) Urlaubsparadies erinnerte.


Wir legten uns in den Sand, und genossen dann auch das Wasser und die Aussicht auf die Skyline Brisbanes.

Nach einiger Zeit ging es dann weiter, und wir sind zu dem Kangaroo Lookoutpoint gelaufen, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf Brisbane und die Skyline hatte.

Unser Timing war perfekt, und wir konnten diesen Ausblick während des Sonnenuntergangs genießen.


Irgendwann meldete sich dann so langsam wieder der Hunger, und wir machten uns dann gemächlich auf den Rückweg. Jedoch ließen wir es uns nicht nehmen, den „Trees of Light“ einen Besuch abzustatten, und es hat sich echt gelohnt: Inzwischen war es nämlich dunkel geworden, und die ganzen Bäume, welche in Lichterketten gewickelt waren, leuchteten in einem wunderschönen Licht, welches man auf der Kamera leider nicht annähernd so schön festhalten konnte, wie es in Wirklichleit ausgesehen hatte.


Nach einiger Zeit und einem Supermarktbesuch später kamen wir dann im Hostel an und machten uns gleich ans kochen. Nach dem Essen ging es dann ins Hostelzimmer, wo jeder im Bett noch ein wenig wach blieb, am Handy war, las, und wir dann irgendwann einschliefen. Die Klimaanlage in diesem Zimmer war wirklich schön kalt, und wir hatten sogar „richtige“, dickere Decken bekommen, in die wir uns einkuscheln konnten: Ein wenig fühlte sich das dann sogar an wie deutsche Verhältnisse. Ich stellte fest, dass ich echt Gefallen an Brisbane fand, und ein oder sogar zwei zusätzliche Tage in dieser Stadt wirklich schön gewesen wären.


Wir wussten es leider nicht besser, und hatten dementsprechend nur einen Tag in Brisbane eingeplant, aber man muss dann eben das beste aus der Situation machen. Am nächsten Morgen ging es dann nochmal kurz in die City, wir bummelten durch die großen Einkaufsläden, bevor es dann um kurz vor 2pm in den Bus ging. Next stop: Noosa!